ß-Streptokokken- Scheidenabstrich vor der Geburt

Viele Kliniken ohne Kinderklinik verlangen die Durchführung eines Scheidenabstrichs zum Nachweis oder Ausschluss von ß-Strepkokokken. Das sind Darmbakterien, die bei bis zu 30% der Frauen in der Scheide vorkommen können. Für die Mütter sind diese Bakterien harmlos. Sie können jedoch bei ca. 5 von 1000 Neugeborenen zu einer Blutvergiftung (Neugeborenensepsis) führen. Möglichst zeitnah zum Entbindungstermin wird ein nicht schmerzhafter Abstrich aus der Scheidenwand entnommen und ins Labor verschickt. Nach drei Tagen liegt das Ergebnis vor. Sollten Sie ß-Streptokokken positiv sein, wird Ihnen ab Wehenbeginn oder bei Blasensprung ohne Wehen ein Antibiotikum über die Vene verabreicht.
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